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„Automobile Welt" Eisenach

Automobile Welt

Das Museum zeigt die Geschichte des Automobilbaus in Eisenach von den Wurzeln bis in die Gegenwart. Ausstellungstücke sind von vielen in Eisenach gefertigten Modellen zu bestaunen.

Der Automobilbau begann mit der 1896 gegründeten Aktiengesellschaft „Fahrzeugfabrik Eisenach“ (FFE). Nach der Herstellung von Kriegsgerät und Fahrrädern erfolgte ab 1898 auch in Eisenach der Bau von Automobilien. Um den Entwicklungsvorsprung der anderen Automobilfirmen, „Daimler“ und „Benz“, so schnell wie möglich zu verringern, erwarb die „FFE“ in Frankreich die Lizenz zum Bau eines dort bereits bewährten „Motorwagen“.

Neben 26 PKW Varianten produzierte man in der „FFE“ bis 1927 auch 17 verschiedene Ausführungen von Lastkraftwagen und Bussen mit dem Namen „DIXI“. Auf Grund des 1.Weltkrieges durften ab 1914 in Eisenach nur noch Heereslastwagen, Munitionswagen, Sanitätskraftwagen, Protzen, Feldgeschütze, Lafetten usw. hergestellt werden.

Der in England als „Austin Seven“ bekannte Kleinwagen wurde ab 1927 in abgewandelter Form (Linkslenkung) in Eisenach als „DIXI DA1“ produziert. Im November 1928 wurde die „DIXI Fahrzeugfabrik Eisenach“ durch die „BMW AG München“ übernommen. Mit Recht kann man diesen Augenblick als die Geburtsstunde der bis heute weltweit bekannten und beliebten „BMW Automobile“ bezeichnen.

Aufgrund des 2. Weltkrieges erfolgte ab 1941 zum zweitenmal die totale Umstellung der Produktion in Eisenach ausschließlich auf Kriegsgerät. So ist es auch nicht verwunderlich, dass als Ergebnis des 2. Weltkrieges das „BMW Werk Eisenach“ im Jahre 1945 zu 60 Prozent zerstört war. Trotzdem konnte bereits im November 1945 mit der Nachkriegsproduktion begonnen werden.

Nach der Übergabe des bis 1952 als sowjetische Aktiengesellschaft „AWTOWELO“ geführten Betriebes in Volkseigentum, erfolgte die Einführung eines neuen Firmenzeichens in Verbindung mit der neuen Firmenbezeichnung „VEB Automobilfabrik EMW Eisenach“.

Durch die immer größer werdenden Materialengpässe unterlag man dem Zwang, auch in Eisenach kleinere Autos mit weniger Materialeinsatz zu bauen. Von 1953 bis 1955 wurden deshalb in den „Eisenacher Motorenwerken“ erstmals Fahrzeuge mit 3-Zylinder/2-Takt-Motor und der Bezeichnung „IFA F9“ gefertigt.

Unter dem neuen Firmennamen „VEB Automobilwerk Eisenach (AWE)“ entstand im Dezember 1955 ein völlig neuer Fahrzeugtyp, der auch mit einem 3-Zylinder/2-Takt-Motor ausgerüstet war. Dieses, in elf Modellvarianten bis 1965 hergestellte Fahrzeug trug die Bezeichnung „Wartburg 311“ und wurde in 55 Länder exportiert. Der ab 1966 serienmäßig produzierte „Wartburg 353“ war nach wie vor mit einem 2-Takt-Motor ausgestattet. Mit dem Einbau eines in Lizenz gefertigten 4-Zylinder/4-Takt-Motors ab 1988 in den PKW „Wartburg“ wurde die Karosserie nur geringfügig geändert und die Typenbezeichnung lautete ab diesem Zeitpunkt „Wartburg 1.3“. Am 10. April 1991 verließ der letzte „Wartburg 1.3“ die nunmehr historischen Werkhallen des drittältesten Automobilwerkes in Deutschland.

Heute ist Eisenach Produktionsstätte für die Modelle „Astra“ und „Corsa“ der Adam Opel AG. Die Opel Eisenach GmbH gilt als eines der modernsten europäischen Automobilwerke und zählt mit seinen 2000 Mitarbeitern auch weltweit zu den produktivsten und innovativsten Fertigungsstätten.

Kontakt

Automobilbau-Museum
Rennbahn 6
99817 Eisenach

Telefon: (0 36 91) 7 72 12

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ame.eisenachonline.de

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